Ratgeber

Local SEO für mehrere Standorte.

Über lokale Platzierungen wird viel behauptet. Diese Seite hält sich an das, was Google selbst in seinen Hilfeseiten schreibt, und sagt dazu, was daraus für eine Gruppe mit vielen Profilen folgt.

Googles drei Faktoren

  1. RelevanzWie gut das Profil zur Suche passt
  2. EntfernungWie weit der Betrieb vom Suchenden entfernt ist
  3. BekanntheitWie bekannt der Ort ist, auch nach Zahl der Bewertungen

Quelle: Google Unternehmensprofil-Hilfe

Die drei Faktoren, die Google nennt

Googles Hilfeseite zum lokalen Ranking ist bemerkenswert kurz. Sie nennt drei Faktoren und sonst nichts.

„Lokale Suchergebnisse basieren hauptsächlich auf Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zusammen helfen diese Faktoren Google dabei, die beste Übereinstimmung für die Suche eines Nutzers zu finden."

Google, Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings

Zwei davon können Sie beeinflussen. Die Entfernung nicht: Sie hängt am Standort des Suchenden. Bei Relevanz und Bekanntheit sagt Google konkret, worauf es ankommt.

Relevanz heißt Vollständigkeit

Für die Relevanz nennt Google vollständige und detaillierte Angaben im Profil. Und an anderer Stelle wird es deutlicher: Betriebe mit vollständigen und korrekten Informationen erscheinen mit größerer Wahrscheinlichkeit in lokalen Suchergebnissen. Für eine Gruppe ist das die unangenehmste Aussage auf dieser Seite, weil Vollständigkeit über vierzig Profile hinweg Arbeit ist, die niemand gern macht.

Bekanntheit hängt auch an Bewertungen

Zur Bekanntheit sagt Google, sie beruhe unter anderem darauf, wie viele Websites auf den Betrieb verlinken und wie viele Bewertungen er hat. Und ausdrücklich:

„Je mehr Rezensionen und positive Bewertungen Ihr Unternehmen erhält, desto besser kann das Ranking in lokalen Suchergebnissen ausfallen."

Google, Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings
Was dort nicht steht

Google nennt keine Zahl dazu, wie stark Antworten auf Bewertungen das Ranking beeinflussen. Jede Prozentangabe dazu, die im Netz kursiert, stammt aus einer anderen Quelle. Was Google sagt: Antworten zeigen, dass Sie die Rückmeldung schätzen.

Ein Profil je Betrieb, ein Name je Land

Bei einer Gruppe entsteht das meiste Durcheinander nicht beim Ranking, sondern bei der Frage, welches Profil überhaupt für welchen Standort steht. Google ist da eindeutig:

„Alle Standorte innerhalb desselben Landes müssen für alle Standorte denselben Namen tragen."

Google, Guidelines for representing your business (sinngemäß aus dem Englischen)

Ausnahmen gelten, wenn sich die Darstellung in der Wirklichkeit tatsächlich unterscheidet, also bei echten Untermarken. Der Zusatz einer Stadt oder eines Stadtteils im Profilnamen gehört nicht dazu: Diese Information steht in der Adresse.

Dasselbe gilt für Kategorien. Standorte, die dieselbe Leistung erbringen, führen dieselbe Hauptkategorie. Uneinheitliche Kategorien sind ein häufiger Grund dafür, dass ein Standort bei Suchen auftaucht, bei denen ein anderer fehlt.

Duplikate: aufräumen, aber nicht blind

Doppelte Einträge entstehen in Gruppen fast zwangsläufig: Eine Filialleitung legt ein Profil an, bevor die Zentrale ihre Liste hochlädt, oder ein Betreiberwechsel lässt ein altes Profil zurück. Google zeigt Duplikate nicht an, sie verschwinden also aus Suche und Karte.

Vor dem Aufräumen gehört allerdings ein Satz gelesen:

„Wenn zwei Profile zusammengeführt werden, werden ihre Bewertungen kombiniert, aber Antworten auf Bewertungen können verlorengehen."

Google, Resolve duplicate profiles (sinngemäß aus dem Englischen)

Wer jahrelang unter Bewertungen geantwortet hat, verliert damit unter Umständen genau den Teil, der die Arbeit ausgemacht hat. Wenn Sie das Risiko nicht einschätzen können, sollten Sie vorher wissen, wie viele beantwortete Bewertungen an welchem Profil hängen.

Und bei einem Umzug gilt: nicht neu anlegen. Das vorhandene Profil bekommt die neue Adresse, damit Bewertungen und Verlauf bleiben.

Massenverifizierung ab zehn Profilen

Ab zehn Profilen desselben Unternehmens erlaubt Google die Verwaltung über eine Sammelverifizierung. Zwei Bedingungen daran werden gern übersehen: Die eingereichte Tabelle muss alle Profile enthalten, die Sie verwalten, und die Zahl der Profile muss zur tatsächlichen Größe des Unternehmens passen. Google behält sich vor, dafür Nachweise zu verlangen, und entzieht die Freigabe bei Missbrauch.

Was das für die Praxis heißt

Aus Googles eigenen Aussagen folgt eine unspektakuläre Reihenfolge, die in Gruppen selten eingehalten wird:

  1. Ein Profil je Standort, einheitliche Namen und Kategorien, keine Duplikate.
  2. Vollständige und korrekte Angaben, allen voran Öffnungszeiten.
  3. Bewertungen einsammeln, ohne gegen die Richtlinien zu verstoßen.
  4. Auf jede Bewertung antworten, in erkennbar eigener Sprache.

Die ersten beiden Punkte sind Pflegearbeit. Die letzten beiden sind der Teil, denResonaro übernimmt, ohne dabei die Richtlinien zu verletzen. Wie das im Einzelnen aussieht, steht im RatgeberGoogle-Bewertungen beantworten.

Fragen

Häufige Fragen zu mehreren Standorten.

Zahlt eine gute Bewertung an einem Standort auf die anderen ein?

Nein. Bewertungen wirken auf das Profil, zu dem sie gehören. Es gibt keinen Unternehmensdurchschnitt, der eine schwache Filiale mitzieht. Deshalb braucht eine Gruppe die Sicht je Standort.

Dürfen unsere Standorte unterschiedlich heißen?

Nur, wenn sie in der Wirklichkeit unterschiedlich heißen. Google verlangt denselben Namen für alle Standorte innerhalb eines Landes, mit Ausnahmen für echte Untermarken. Uneinheitliche Namen sind die häufigste Ursache dafür, dass zwei Einträge nicht als derselbe Ort erkannt werden.

Wir haben doppelte Einträge. Einfach löschen?

Vorsicht. Beim Zusammenführen zweier Profile werden die Bewertungen kombiniert, Antworten darauf können dabei verlorengehen. Wer über Jahre unter Bewertungen geantwortet hat, sollte vor dem Zusammenführen wissen, was daran hängt.

Ab wann lohnt sich die Massenverifizierung?

Google erlaubt sie ab zehn Profilen desselben Unternehmens. Die Tabelle muss dabei alle Profile enthalten, die Sie verwalten, und die Profilzahl muss zur tatsächlichen Größe des Unternehmens passen. Bei Missbrauch entzieht Google die Freigabe.

Kann man sich eine bessere lokale Platzierung kaufen?

Nein, und Google sagt das ausdrücklich: Es gibt keine Möglichkeit, eine bessere lokale Platzierung anzufordern oder zu bezahlen.

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